Dienstag, 15. November 2011

das Ende dieser Reise ...

Hallo Welt!
Hallo Freunde!

Es ist unglaublich, aber ich bin am Ende meiner Reise angekommen. Fuer mich ist es so, als wenn ich gestern oder vorgestern erst in den Flieger gestiegen waere. Ich sehe mich noch am 19. Juni in Madrid durch den Flughafen laufen, mich am Kopf kratzend fragen: "Scheisse KP, was hast du dir denn da schon wieder einfallen lassen!?!" :-)

Nun sind 5 Monate rum und das, was eigentlich meine Motivation zu dieser Reise war, war nicht nur die Welt zu sehen, sondern auch eine Reise zu mir selbst zu starten.
Was ich auf dieser Reise alles erlebt habe, wird mir ein Leben lang im Kopf oder in Bilderform vor Augen bleiben. Ich habe viele nette, hilfsbereite und freundliche Menschen kennengelernt.
Viele haben mich nur ein paar Stunden begleitet, aber genauso tiefe Spuren hinterlassen, wie diejenigen, die ueber laengere Zeit mit mir waren.
Ich habe einige der schoensten Orte der Welt gesehen, die grossartigsten Metropolen der Welt besucht, aber auch in den schaebigsten Unterkuenften geschlafen, mit Kakerlaken und anderem Gekreuche das Bad und Bett geteilt, auf Flughaefen Berichte getippt und genauso einige Male gezweifelt, warum ich diese Reise angetreten habe. Und all dies zusammen macht diese Reise fuer mich zu dem, was es werden sollte: ein unvergessliches Abenteuer.

Auch wenn leider einige unplanbare Ereignisse meinen Reiseverlauf  beeinflusst haben.
Die Ueberflutungen in Thailand und Vietnam, Laos und Kambodscha haben meine Reise enorm veraendert. Rueckblickend auf die beginnenden Ueberschwemmungen in Bangkok und die sich zuspitzende Situation in der Stadt, um sie herum und im ganzen Land, hatten mich vor die Wahl gestellt: riskieren oder Rueckzug antreten?
Ich habe mich schweren Herzens fuer den "Rueckzug auf Zeit" entschieden, denn Thailand und Vietnam werde ich sicherlich noch besuchen.

Wenn ich nun also in die Heimat zurueckkomme, bringe ich also nicht nur viele neue Eindruecke mit, sondern habe mich auch ein Stueck weit neu entdeckt und auch entwickelt.

Bleibt mir eigentlich nur noch euch daheimgebliebenen zu danken fuer eure Kommentare, emails und Unterstuetzung.
Ich freue mich, euch alle wiederzusehen und hoffe, wir haben die ein oder andere Minute zusammen.

Cheers,

euer Travel-KP

P.S.: ... die naechste Reise kommt bestimmt ... bald :-)

Sonntag, 6. November 2011

Taipeh

Hallo Freunde der guten Unterhaltung!

hatte ich eigentlich erwaehnt, dass ich mich in Taipei verliebt habe? Nicht in eine Person - nein, in die Stadt.
Ich finde diese Stadt und seine Menschen einfach nur herrlich unbeschwert, hilfsbereit, freundlich und einfach nur angenehm.
Es ist zwar einiges etwas anders als in Europa bzw. Deutschland. Aber gerade das macht es aus. Sei es die Art, Tee zu trinken bzw. zuzubereiten, zu essen oder einfach nur zu leben.
Ich gebe zu - gewoehnungsbeduerftig is es schon, wenn man am Bahnsteig sitzt, sich eine nette Dame neben einen setzt, ihre Tuete mit dem Obst herauskramt und gemuetlich eine Grapefruit o.ae. isst. Soweit so gut.
Interessant wird es, wenn sie dann von der Frucht etwas zwischen den Zaehnen hat. Dann werden kurz mal die Dritten herausgenommen, einmal kraeftig durchgepustet und wieder rein damit. So einfach ist das!

Auf meiner Reise quer ueber die Insel, musste ich von Hualien City ueber Guanyuan, Dayuling und PuLi nach Taichung City.
Die Fahrt mit dem Bus von Hualien nach Guanyuan durch den Taroko NP war richtig toll. Die Unterkunft in Guanyuan war ... naja, es ist halt das einizige Hotel in der Umgebeung, hoch oben in den Bergen. Aber der Schlafsaal war gut und bei meiner Ankunft war nur ein Bett bereits belegt.


Am naechsten Morgen ging es dann bereits um 6:30h weiter nach Dayuling - es stand eine 5km Wanderung fuer mich an. Bergauf, mit 20kg Gepaeck auf dem Buckel. Es war aber nicht so schlimm, morgens war es halt noch realtiv angenehm zu wandern. Zudem hielt nach ein paar Kilometern ein LKW, der mich dann bis zur Spitze mitnahm.
Der Fahrer, recht ungehalten in seinem Redeschwall, versuchte mir waehrend der Fahrt irgendetwas zu erklaeren. Ich weiss beim besten Willen nicht was, aber als er mir eine von diesen betauebenden Nuessen zum kauen unter die Nase hielt, habe ich dankend abgelehnt. War ja schliesslich noch vor 11h. Oder was auch immer ...
Ihn hielt aber nichts davon ab, sich eine weitere von diesen Nuessen in den Mund zu stopfen.
Das lustige an diesen Dingern ist, dass sie den Speichel und somit die Zaehne, die Lippen und die Zunge tiefrot faerbt. Sieht aus, als kaemen sie grade von einem Zombie-Splatter-Schlachtfest!!
Aber er brachte mich dann sicher zur naechsten Busstation und freute sich, als ich dann noch ein Bild von ihm machte:


Dann stand also eine weitere Busfahrt an. Dachte ich noch, ich haette in Neuseeland schon die schoenste Berglandschaft der Welt gesehen, sollte sich diese Tour doch nochmal zu einem richtigen Highlight entwicklen.
Bilder koennen dies gar nicht wirklich darstellen, wie toll diese Gegend ist. Ich haette dies nie vermutet:




Als naechstes Ziel stand dann der sog. Sonne-Mond-See an, der als wahres und schoenstes MUSS inTaiwan gilt.
Ich muss sagen - als ich dort ankam, habe ich vor Dunst erstmal gar nichts gesehen. Nachdem sich das dann auch ueber Stunden nicht aenderte und auch mein Spaziergang um den See herum nichts an der Aussicht aenderte, habe ich fuer mich das Fazit gezogen - Der Moehnesee ist ja auch schoen ... und eben nicht so nebelig. Aber das ist ja Geschmackssache ...




Fuer einige Reisende waren die Eindruecke uebrigens so ueberwaeltigend - die brauchten erstmal ne Pause ...


Danach ging es schon ueber Taichung zurueck nach Taipeh, wo ich nun seit ein paar Tagen einfach mal mich ausruhe und das Grossstadleben geniesse.

Macht eusch also nischt verrueckt Freunde, es jeht mir gut. Wisster Bescheid!

In diesem Sinne, isch hab Nase!

P.S.: Da es ja scheinbar DAS Thema in Deutschland zu sein scheint, moechte ich auch meinen Senf dazugeben - ich finde es richtig, dass Hape "Wetten Dass ...?!" nicht uebernimmt!

Sonntag, 30. Oktober 2011

rafting auf dem Xiuguluan Fluss

Hi Fans,

wie eben geschrieben, stand heute das rafting an. Immer wieder geile Sache! Zumal heute noch dazu kam, dass es sich zu einem EUR vs. Asia competition mauserte. Aber vorne faengt's an:
Ich wurde morgens vom hostel abgeholt, zusammen mit 5 anderen ging es dann entlang der Kueste Taiwans zum Startpunkt. Bei der Buchung dachte ich "Naja, rafting haste ja schonmal gemacht, iss ganz nett." Denkste!
Als wir an dem Startpunkt ankamen, standen Busse und Hunderte von Menschen bereit, sich erst in die Rettungsweste und dann in die Fluten zu stuerzen. Nur Asiaten wohl gemerkt!
Nachdem dann alle abgefertigt wurden, und ich einen Hong Kong Chinesen ausfindig gemacht habe, der mir die Sicherheitseinweisungen uebersetzte, ging es dann im Gaensemarsch zum Flussufer, wo wir in Reihe stehen mussten und wir erneut eine Sicherheitseinweisung bekamen. Ich habe nichts verstanden und wollte mich einfach mal ueberraschen lassen.
Es stellte sich dann heraus, dass ich noch ein hollaendisches "Meisje", zwei Inder und ein HK/Taiwan Paar mit im Boot hatte. Der Rest, die restlichen 7 Boote mit jeweils ca. 10 Mann, waren alles Taiwanesen bzw. Chinesen. Keiner aus unserem "Boot" hatte rafting schonmal vorher gemacht und so habe ich mich dann als Steuermann herauskristallisiert.

Zuerst ging es ganz gemaechlich den Fluss runter. Doch irgendwann hatten die Asiaten raus, dass da zwei Europaeer im Raft sassen. Die wollten sie doch mal richtig nass sehen!! Also - Paddel zur Wasserschaufel umfunktioniert und auf sie mit Gebruell bzw. Wasser! Zudem gab es noch kleine Eimerchen an Bord, die eigentlich dafuer gedacht sind, Wasser aus dem Boot zu schaufeln. Die wurden dann einfach mal zweckentfremdet!
Teilweise waren drei Boote um uns herum, aus denen aus allen Rohren Wasser auf uns eingoss.
Es war richtig geil und hat richtig viel Spass gemacht!!!

Mittags gab es dann etwas zu essen und nach ca. einer halben Stunde waren wir dann auch wieder auf dem Wasser, um uns nun dem etwas "wilderen" Teil zu widmen. Da es leider derzeit noch recht warm ist und es wenig regnet, ist der Fluss relativ ruhig und hat nicht sooo viele Stromschnellen. Dafuer sorgten dann die Guides mit ihren Motorbooten, dass wir richtig nass wurden. Und die hatten ihren Spass! :-)

Nach knapp 4 Stunden war das dann leider schon zu Ende. Verstaendlicherweise konnte ich natuerlich auf das Raft keinen Fotoapparat nehmen. Aber zum Schluss haben wir dann noch ein Gruppenbild machen koennen:

TaRoKo NP & Marble Gorge

Hallo Freunde des guten Geschmacks!
("Hallo Welt" wird ja irgendwann langweilig!)

ich bin jetzt seit 3 Tagen in Hualien und bin quasi nur unterwegs. Bei 28 Grad und Sonnenschein ja auch kein Wunder, oder?!
Gestern zum Beispiel war ich im TaRoKo Nationalpark und haben mir die sog. "Marble Gorge" (Marmor Schlucht) angeschaut. Und ich muss wirklich sagen - gorge-ous! just marbleous!
 Wikipedia weiss dazu:
"Die tiefeingeschnittene Taroko-Schlucht entstand durch einen Fluss, der sich durch die Marmor- und Granitberge hindurch gearbeitet hat. Eine Straße, die in das Gestein gehauen wurde, schlängelt sich durch mehrere hundert Meter hohe, steil aufragende, bewaldete Berge, während viele Meter weiter unten der Fluss an Marmorfelsen vorbeifließt. Hier und da klammern sich Pavillons, Pagoden oder Tempel an die in Nebel gehüllten Berghänge, an anderen Stellen schießen Wasserfälle aus Gesteinsspalten heraus und stürzen steile Felswände hinab." (s. unter Taiwan 5. Tourismus 5.1 Taroko-Schlucht)
Zur besseren Orientierung hier ein Bild des kompletten Nationalparks. Ich habe mir nur o.g. Schlucht angeschaut.



Die tour startete morgens um 6:30h, Ankunft in Tianxiang gg. 8:00h. An der Ausstiegstelle ging ca. 1 Stunde spaeter der Bus zur "Jinheng Bruecke".
Ich machte mich also direkt auf zur Photojagd, d.h. Treppen rauf zum Tempel und den Statuen.
Dies habe ich dann auch getan und mich irgendwie in der Zeit vergaloppiert. Als ich auf die uhr schaute war es kurz nach 9:00h. Jetzt aber fix! Als ich die Treppen runter war, fuhr mir der Bus natuerlich genau vor der Nase her. 3 Min. vor der Zeit! Also was blieb mir ueber - nimmst du dir das Hacken-Taxi.
Bis zum Park-Eingang bzw. ausgang sind es ca. 22 bis 25km. Diese musste ich also bis 17:00h geschafft haben.
Die kilometer sind auch gar nicht das problem - aehnlich wie in Neuseeland koennte man an jeder Stelle stehen bleiben und tausende von Bildern machen. (naja, nicht nur "koennte" - ich habs auch gemacht! :-))
Diese Schlucht ist einfach atemberaubend! Und alles aus Marmor!
Leider sind aufgrund von Erdbeben viele der abzweigenden Wanderwege gesperrt, so dass ich "nur" entlang des Flusses wandern konnte bzw. nur einen Weg anfangen konnte. An dessen Eingang fand ich folgendes Bild:


Ich war also gewarnt vor giftigen Schlangen und riesigen Wespen!
Als ich dann um die naechste Ecke bog, hatte ich auch direkt eine der giftigen Schlangen vor meinen Fuessen:


Diese giftige blau-schwarz-gestreifte sued-taiwanesische Wasserwuergeschlange stellte sich aber dann als doch eher traege heraus ...

Man wird mit relativ grossen Augen angeschaut, wenn man so als Europaerer des Weges geht. Nun muss man dazu sagen - eine Passage ist eigentlich fuer Fussgaenger gesperrt aufgrund von immer wieder herabfallenden Steinen. Wenn dann nur mit Helm. Aber auch den hatte ich natuerlich nicht. nochnichtmal nen Sonnenhut! Aber was blieb mir uebirg? Der Bus war weg und per Anhalter wollte mich auch niemand mitnehmen. Also ab durch die Schlucht!
Da der Weg auch durch viele Tunnel fuehrt und dieser Park quasi ein Eldorado fuer alle Kawasakis, Ducatis und ich weiss nicht was noch alles ist, blubbern entsprechend viele Motorraeder durch die Schlucht. Und 10 Motorraeder hintereinander weg in einem Tunnel - das kann schonmal laut werden!
Kurz vor Ende der Wanderung, 2km vor Ausgang, hielt ein wiesses Auto, die Tuer ging auf und ein Taiwanese fragte mich "You need a ride?" Und ich antwortete nur "Well, I wouldn't say no to that!"
Wie sich spaeter herausstellte handelte es sich um Casper (der gute Geist, nicht der boese. Da bestand er drauf!) und seine Frau, die zufaelligerweise noch aus dem gleichen Ort wie ich kamen (also in Taiwan, nicht aus Arnsberg) und mir somit eine Fahrt bis vor die Hosteltuer anboten. Dies habe ich natuerlich dankend angenommen.
Bilder der Schlucht guckst du hier:




Heute sollte es dann zum Rafting gehen. Aber das lest ihr im naechsten Bericht!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

TaiBei

Hallo Welt!
ich bin mittlerweile in Taiwan angekommen und habe die letzten Tage in Taipei verbracht.
War ganz schoen stressig, habe viele "alte" Freunde getroffen und mir natuerlich auch die Tempelanlagen und Sehenswuerdigkeiten der Stadt angeschaut.
Das geilste war eine "Stadtfuehrung" bei Nacht auf einem Motorroller! Einmalig! Wenn man die Strassen- und Verkehrsverhaeltnisse kennt, ist das echt ne Herausforderung. Aber meine guides waren bestens vorbereitet und fast professionell! Nur einmal habe ich meinen FlipFlop im Strassenverkehr verloren.


101 Taipei

Das "Chiang Kai-shek Memorial" welches dem "Staatsgruender" gesetzt wurde. Er wird hier offiziell als Held gefeiert, doch wie immer, haben auch Helden eine dunkle Seite.
Von vielen wird die Memorial Hall uebrigens auch als Zuckerdose beschrieben. Aber seht selber. Soetwas haette Frau M. aus B. an der S. bestimmt auch gerne. Wenn nicht sie, dann zumindest ihr Vorgaenger Herr S. aus H. an der L., nech?! Aber das Geld dafuer geht nach Griechenland!



auch wenn es so aussieht - er ist nicht aus Schoki!

Natuerlich gibt es heir auch unzaehlige Tempelanlagen vieler unterschiedlicher Religionen. Buddhismus, Konfuzianismus, Daoismus. Hier mal eine kleine Auswahl an Bilder einiger Anlagen. Mehr dann wenn ich wieder zurueck bin. Das wuerde sonst zuviel!







Jetzt mache ich mich auf, die Insel zu erkunden. Werde euch auf dem laufenden halten.

Dienstag, 25. Oktober 2011

world travelers' delights

Hello world!

I decided to share some impressions of the local food with you.
Before that I want to let you know that I had probably the best food in my life so far in the past few weeks!! I could eat everywhere. It is just awesome!

Here you go:
Peruvian

Ceviche



Cuy
Indonesian
(balinese/javanese)


Bakso Ayam


Taiwanese




dumplings - just love 'em!!!!!!

awesome !!

"stinky Tofu" - tastes much better as it sounds!

Samstag, 22. Oktober 2011

Hong Kong

Ni Hao shije!

nach meinen kurzen Stop in BKK kam ich dann bei strahlendem Sonnenschein in Hong Kong (HK) an.
Das hostel hatte ich bereits aus BKK gebucht, so das mir dies am Flughafen erspart blieb. Rein in die U-Bahn und ab Richtung HK City. Heidewitzka Herr Kapitaen!
Und was soll ich sagen - HK ist irre! Da es schon langsam dunkel wurde, blinkte und glitzerte es ueberall wie an nem amerikanischen Weihnachtsbaum. Das ist das was der KP so mag! Grossstadt-atmosphaere!
Aus der U-Bahn Station herausgekommen, hiess es nun das Zimmer suchen.
Dies gestaltet sich dann doch etwas schwieriger als gedacht. Der KP denkt natuerlich bei Stadt noch immer an Arnsberg als Standard. Aber HK hat doch den ein oder anderen Bewohner mehr ... :-) Dementsprechend sind die Haeuser auch ETWAS groesser und vor allem hoeher.

Doch allein der Gang durch die engen Gaesschen und Strassen, entlang an den Garkuechen, den Geschaeften, den vielen Menschen -  all dies machte HK schon zu einem Erlebnis.
Nach einigem Suchen kam ich dann doch in meinem Hostel an. Oder sollte ich es lieber 'Verschlag' nennen? Es war wohl das kleinste Zimmer, in welches ich bisher gezogen war. Dieses Zimmer sollte ich dann also mit 3 weiteren teilen. Nun gut, ich war ja jetzt im Zimmer drin - aber was war mit dem Gepaeck? Dafuer war nun wirklich kein Platz mehr. Es passte aber dann doch, nur Luft holen durfte man nicht ... Dies war mir aber egal, ich wollte nur noch pennen.


Am naechsten Morgen bin ich dann wieder aus- und in ein neues Hostel eingezogen. Das am Vorabend war in Kowloon, das neue auf HK Island.
Also wieder mit meinen Gepaeck ab in die U-Bahn. Naja, was soll ich sagen - es war rush hour. Und wer die rush hour in der HK U-Bahn kennt, weiss, wie sich dorthinein gequetscht und gedraengelt wird. Hauptsache rein!
Ich weiss nicht, wie vielen ich mit meinem Rucksack einen verpasst habe, aber es werden einige gewesen sein.
Insgesamt haben die HKer es immer eilig! Selbst auf der Rolltreppe oder dem Escalator (ich weiss nicht, wie diese Dinger auf deutsch heissen) stellen sich die Leute, die es gemuetlich moegen (oder besser gesagt, es nicht ganz so eilig haben), auf die rechte Seite, und die jenigen, die es eilig haben, rennen auf der linken Seite. Und wenn die U-Bahn da ist - lass krachen Jupp! Hauptsache rein!

Aber natuerlich habe ich mir auch HK angeschaut. Zuersteinmal bin ich nach Lantau Island gefahren, wo ich mir den sog. Big Buddha angeschaut habe. Dies ist eine riesige (34m hoch, 250 Tonnen schwer) bronzene Statue. Wikipedia sagt hierzu:
"Der sogenannte Tian Tan Buddha ist eine bronzene Buddha-Statue bei Ngong Ping auf Lantau Island in Hongkong. Die auch Big Buddha genannte Plastik ist die weltgrößte freistehende Buddhastatue in sitzender Haltung. Sie ist eine der fünf größten Buddha-Statuen in China und das größte buddhistische Monument in Hongkong. Es befindet sich beim Kloster Po Lin auf einer Bergspitze und soll das harmonische Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Religion symbolisieren. Als populäres touristisches Ausflugsziel zieht es jedes Jahr tausende Besucher an."
Bilder sind von mir, guckst du hier:





Als naechstes Highlight bot sich dann noch die "Avenue of Stars" an, aehnlich dem "Walk of Fame" in Hollywood, jedoch "nur" mit Groessen der chinesischen Filmindustrie. Jackie Chan war der einzige, den ich kannte.





Gleich nebenan das Museum mit einer Ausstellung ueber Astronomie und der Wechselvorstellung "Legends of Flight" ueber den u.a. A380 und Dreamliner. Sehr interessant.

Als Abschluss und DAS Highlight war dann die Fahrt mit der Seilbahn "Peak Tram" rauf zu "Victoria Peak".
Die Aussicht, die sich von der auf 379m hoch gelegenen Aussichtsplattform "Victoria Tower"ergibt, ist einmalig! Bei klarer Sicht (was nicht immer gegeben ist in HK), kann man ganz Kowloon und weite Teile Hong Kong Island sehen.



So, das solls erstmal gewesen sein.

Cheers,
KP