Hi Fans,
wie eben geschrieben, stand heute das rafting an. Immer wieder geile Sache! Zumal heute noch dazu kam, dass es sich zu einem EUR vs. Asia competition mauserte. Aber vorne faengt's an:
Ich wurde morgens vom hostel abgeholt, zusammen mit 5 anderen ging es dann entlang der Kueste Taiwans zum Startpunkt. Bei der Buchung dachte ich "Naja, rafting haste ja schonmal gemacht, iss ganz nett." Denkste!
Als wir an dem Startpunkt ankamen, standen Busse und Hunderte von Menschen bereit, sich erst in die Rettungsweste und dann in die Fluten zu stuerzen. Nur Asiaten wohl gemerkt!
Nachdem dann alle abgefertigt wurden, und ich einen Hong Kong Chinesen ausfindig gemacht habe, der mir die Sicherheitseinweisungen uebersetzte, ging es dann im Gaensemarsch zum Flussufer, wo wir in Reihe stehen mussten und wir erneut eine Sicherheitseinweisung bekamen. Ich habe nichts verstanden und wollte mich einfach mal ueberraschen lassen.
Es stellte sich dann heraus, dass ich noch ein hollaendisches "Meisje", zwei Inder und ein HK/Taiwan Paar mit im Boot hatte. Der Rest, die restlichen 7 Boote mit jeweils ca. 10 Mann, waren alles Taiwanesen bzw. Chinesen. Keiner aus unserem "Boot" hatte rafting schonmal vorher gemacht und so habe ich mich dann als Steuermann herauskristallisiert.
Zuerst ging es ganz gemaechlich den Fluss runter. Doch irgendwann hatten die Asiaten raus, dass da zwei Europaeer im Raft sassen. Die wollten sie doch mal richtig nass sehen!! Also - Paddel zur Wasserschaufel umfunktioniert und auf sie mit Gebruell bzw. Wasser! Zudem gab es noch kleine Eimerchen an Bord, die eigentlich dafuer gedacht sind, Wasser aus dem Boot zu schaufeln. Die wurden dann einfach mal zweckentfremdet!
Teilweise waren drei Boote um uns herum, aus denen aus allen Rohren Wasser auf uns eingoss.
Es war richtig geil und hat richtig viel Spass gemacht!!!
Mittags gab es dann etwas zu essen und nach ca. einer halben Stunde waren wir dann auch wieder auf dem Wasser, um uns nun dem etwas "wilderen" Teil zu widmen. Da es leider derzeit noch recht warm ist und es wenig regnet, ist der Fluss relativ ruhig und hat nicht sooo viele Stromschnellen. Dafuer sorgten dann die Guides mit ihren Motorbooten, dass wir richtig nass wurden. Und die hatten ihren Spass! :-)
Nach knapp 4 Stunden war das dann leider schon zu Ende. Verstaendlicherweise konnte ich natuerlich auf das Raft keinen Fotoapparat nehmen. Aber zum Schluss haben wir dann noch ein Gruppenbild machen koennen:
"But only he, who travels and takes chances, can break the habits' paralyzing stances."// "Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen."
Sonntag, 30. Oktober 2011
TaRoKo NP & Marble Gorge
Hallo Freunde des guten Geschmacks!
("Hallo Welt" wird ja irgendwann langweilig!)
ich bin jetzt seit 3 Tagen in Hualien und bin quasi nur unterwegs. Bei 28 Grad und Sonnenschein ja auch kein Wunder, oder?!
Gestern zum Beispiel war ich im TaRoKo Nationalpark und haben mir die sog. "Marble Gorge" (Marmor Schlucht) angeschaut. Und ich muss wirklich sagen - gorge-ous! just marbleous!
Wikipedia weiss dazu:
"Die tiefeingeschnittene Taroko-Schlucht entstand durch einen Fluss, der sich durch die Marmor- und Granitberge hindurch gearbeitet hat. Eine Straße, die in das Gestein gehauen wurde, schlängelt sich durch mehrere hundert Meter hohe, steil aufragende, bewaldete Berge, während viele Meter weiter unten der Fluss an Marmorfelsen vorbeifließt. Hier und da klammern sich Pavillons, Pagoden oder Tempel an die in Nebel gehüllten Berghänge, an anderen Stellen schießen Wasserfälle aus Gesteinsspalten heraus und stürzen steile Felswände hinab." (s. unter Taiwan 5. Tourismus 5.1 Taroko-Schlucht)
Zur besseren Orientierung hier ein Bild des kompletten Nationalparks. Ich habe mir nur o.g. Schlucht angeschaut.
Die tour startete morgens um 6:30h, Ankunft in Tianxiang gg. 8:00h. An der Ausstiegstelle ging ca. 1 Stunde spaeter der Bus zur "Jinheng Bruecke".
Ich machte mich also direkt auf zur Photojagd, d.h. Treppen rauf zum Tempel und den Statuen.
Dies habe ich dann auch getan und mich irgendwie in der Zeit vergaloppiert. Als ich auf die uhr schaute war es kurz nach 9:00h. Jetzt aber fix! Als ich die Treppen runter war, fuhr mir der Bus natuerlich genau vor der Nase her. 3 Min. vor der Zeit! Also was blieb mir ueber - nimmst du dir das Hacken-Taxi.
Bis zum Park-Eingang bzw. ausgang sind es ca. 22 bis 25km. Diese musste ich also bis 17:00h geschafft haben.
Die kilometer sind auch gar nicht das problem - aehnlich wie in Neuseeland koennte man an jeder Stelle stehen bleiben und tausende von Bildern machen. (naja, nicht nur "koennte" - ich habs auch gemacht! :-))
Diese Schlucht ist einfach atemberaubend! Und alles aus Marmor!
Leider sind aufgrund von Erdbeben viele der abzweigenden Wanderwege gesperrt, so dass ich "nur" entlang des Flusses wandern konnte bzw. nur einen Weg anfangen konnte. An dessen Eingang fand ich folgendes Bild:
Ich war also gewarnt vor giftigen Schlangen und riesigen Wespen!
Als ich dann um die naechste Ecke bog, hatte ich auch direkt eine der giftigen Schlangen vor meinen Fuessen:
Diese giftige blau-schwarz-gestreifte sued-taiwanesische Wasserwuergeschlange stellte sich aber dann als doch eher traege heraus ...
Man wird mit relativ grossen Augen angeschaut, wenn man so als Europaerer des Weges geht. Nun muss man dazu sagen - eine Passage ist eigentlich fuer Fussgaenger gesperrt aufgrund von immer wieder herabfallenden Steinen. Wenn dann nur mit Helm. Aber auch den hatte ich natuerlich nicht. nochnichtmal nen Sonnenhut! Aber was blieb mir uebirg? Der Bus war weg und per Anhalter wollte mich auch niemand mitnehmen. Also ab durch die Schlucht!
Da der Weg auch durch viele Tunnel fuehrt und dieser Park quasi ein Eldorado fuer alle Kawasakis, Ducatis und ich weiss nicht was noch alles ist, blubbern entsprechend viele Motorraeder durch die Schlucht. Und 10 Motorraeder hintereinander weg in einem Tunnel - das kann schonmal laut werden!
Kurz vor Ende der Wanderung, 2km vor Ausgang, hielt ein wiesses Auto, die Tuer ging auf und ein Taiwanese fragte mich "You need a ride?" Und ich antwortete nur "Well, I wouldn't say no to that!"
Wie sich spaeter herausstellte handelte es sich um Casper (der gute Geist, nicht der boese. Da bestand er drauf!) und seine Frau, die zufaelligerweise noch aus dem gleichen Ort wie ich kamen (also in Taiwan, nicht aus Arnsberg) und mir somit eine Fahrt bis vor die Hosteltuer anboten. Dies habe ich natuerlich dankend angenommen.
Bilder der Schlucht guckst du hier:
("Hallo Welt" wird ja irgendwann langweilig!)
ich bin jetzt seit 3 Tagen in Hualien und bin quasi nur unterwegs. Bei 28 Grad und Sonnenschein ja auch kein Wunder, oder?!
Gestern zum Beispiel war ich im TaRoKo Nationalpark und haben mir die sog. "Marble Gorge" (Marmor Schlucht) angeschaut. Und ich muss wirklich sagen - gorge-ous! just marbleous!
Wikipedia weiss dazu:
"Die tiefeingeschnittene Taroko-Schlucht entstand durch einen Fluss, der sich durch die Marmor- und Granitberge hindurch gearbeitet hat. Eine Straße, die in das Gestein gehauen wurde, schlängelt sich durch mehrere hundert Meter hohe, steil aufragende, bewaldete Berge, während viele Meter weiter unten der Fluss an Marmorfelsen vorbeifließt. Hier und da klammern sich Pavillons, Pagoden oder Tempel an die in Nebel gehüllten Berghänge, an anderen Stellen schießen Wasserfälle aus Gesteinsspalten heraus und stürzen steile Felswände hinab." (s. unter Taiwan 5. Tourismus 5.1 Taroko-Schlucht)
Zur besseren Orientierung hier ein Bild des kompletten Nationalparks. Ich habe mir nur o.g. Schlucht angeschaut.
Die tour startete morgens um 6:30h, Ankunft in Tianxiang gg. 8:00h. An der Ausstiegstelle ging ca. 1 Stunde spaeter der Bus zur "Jinheng Bruecke".
Ich machte mich also direkt auf zur Photojagd, d.h. Treppen rauf zum Tempel und den Statuen.
Dies habe ich dann auch getan und mich irgendwie in der Zeit vergaloppiert. Als ich auf die uhr schaute war es kurz nach 9:00h. Jetzt aber fix! Als ich die Treppen runter war, fuhr mir der Bus natuerlich genau vor der Nase her. 3 Min. vor der Zeit! Also was blieb mir ueber - nimmst du dir das Hacken-Taxi.
Bis zum Park-Eingang bzw. ausgang sind es ca. 22 bis 25km. Diese musste ich also bis 17:00h geschafft haben.
Die kilometer sind auch gar nicht das problem - aehnlich wie in Neuseeland koennte man an jeder Stelle stehen bleiben und tausende von Bildern machen. (naja, nicht nur "koennte" - ich habs auch gemacht! :-))
Diese Schlucht ist einfach atemberaubend! Und alles aus Marmor!
Leider sind aufgrund von Erdbeben viele der abzweigenden Wanderwege gesperrt, so dass ich "nur" entlang des Flusses wandern konnte bzw. nur einen Weg anfangen konnte. An dessen Eingang fand ich folgendes Bild:
Ich war also gewarnt vor giftigen Schlangen und riesigen Wespen!
Als ich dann um die naechste Ecke bog, hatte ich auch direkt eine der giftigen Schlangen vor meinen Fuessen:
Diese giftige blau-schwarz-gestreifte sued-taiwanesische Wasserwuergeschlange stellte sich aber dann als doch eher traege heraus ...
Man wird mit relativ grossen Augen angeschaut, wenn man so als Europaerer des Weges geht. Nun muss man dazu sagen - eine Passage ist eigentlich fuer Fussgaenger gesperrt aufgrund von immer wieder herabfallenden Steinen. Wenn dann nur mit Helm. Aber auch den hatte ich natuerlich nicht. nochnichtmal nen Sonnenhut! Aber was blieb mir uebirg? Der Bus war weg und per Anhalter wollte mich auch niemand mitnehmen. Also ab durch die Schlucht!
Da der Weg auch durch viele Tunnel fuehrt und dieser Park quasi ein Eldorado fuer alle Kawasakis, Ducatis und ich weiss nicht was noch alles ist, blubbern entsprechend viele Motorraeder durch die Schlucht. Und 10 Motorraeder hintereinander weg in einem Tunnel - das kann schonmal laut werden!
Kurz vor Ende der Wanderung, 2km vor Ausgang, hielt ein wiesses Auto, die Tuer ging auf und ein Taiwanese fragte mich "You need a ride?" Und ich antwortete nur "Well, I wouldn't say no to that!"
Wie sich spaeter herausstellte handelte es sich um Casper (der gute Geist, nicht der boese. Da bestand er drauf!) und seine Frau, die zufaelligerweise noch aus dem gleichen Ort wie ich kamen (also in Taiwan, nicht aus Arnsberg) und mir somit eine Fahrt bis vor die Hosteltuer anboten. Dies habe ich natuerlich dankend angenommen.
Bilder der Schlucht guckst du hier:
Heute sollte es dann zum Rafting gehen. Aber das lest ihr im naechsten Bericht!
Donnerstag, 27. Oktober 2011
TaiBei
Hallo Welt!
ich bin mittlerweile in Taiwan angekommen und habe die letzten Tage in Taipei verbracht.
War ganz schoen stressig, habe viele "alte" Freunde getroffen und mir natuerlich auch die Tempelanlagen und Sehenswuerdigkeiten der Stadt angeschaut.
Das geilste war eine "Stadtfuehrung" bei Nacht auf einem Motorroller! Einmalig! Wenn man die Strassen- und Verkehrsverhaeltnisse kennt, ist das echt ne Herausforderung. Aber meine guides waren bestens vorbereitet und fast professionell! Nur einmal habe ich meinen FlipFlop im Strassenverkehr verloren.
Das "Chiang Kai-shek Memorial" welches dem "Staatsgruender" gesetzt wurde. Er wird hier offiziell als Held gefeiert, doch wie immer, haben auch Helden eine dunkle Seite.
Von vielen wird die Memorial Hall uebrigens auch als Zuckerdose beschrieben. Aber seht selber. Soetwas haette Frau M. aus B. an der S. bestimmt auch gerne. Wenn nicht sie, dann zumindest ihr Vorgaenger Herr S. aus H. an der L., nech?! Aber das Geld dafuer geht nach Griechenland!
Natuerlich gibt es heir auch unzaehlige Tempelanlagen vieler unterschiedlicher Religionen. Buddhismus, Konfuzianismus, Daoismus. Hier mal eine kleine Auswahl an Bilder einiger Anlagen. Mehr dann wenn ich wieder zurueck bin. Das wuerde sonst zuviel!
Jetzt mache ich mich auf, die Insel zu erkunden. Werde euch auf dem laufenden halten.
ich bin mittlerweile in Taiwan angekommen und habe die letzten Tage in Taipei verbracht.
War ganz schoen stressig, habe viele "alte" Freunde getroffen und mir natuerlich auch die Tempelanlagen und Sehenswuerdigkeiten der Stadt angeschaut.
Das geilste war eine "Stadtfuehrung" bei Nacht auf einem Motorroller! Einmalig! Wenn man die Strassen- und Verkehrsverhaeltnisse kennt, ist das echt ne Herausforderung. Aber meine guides waren bestens vorbereitet und fast professionell! Nur einmal habe ich meinen FlipFlop im Strassenverkehr verloren.
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| 101 Taipei |
Das "Chiang Kai-shek Memorial" welches dem "Staatsgruender" gesetzt wurde. Er wird hier offiziell als Held gefeiert, doch wie immer, haben auch Helden eine dunkle Seite.
Von vielen wird die Memorial Hall uebrigens auch als Zuckerdose beschrieben. Aber seht selber. Soetwas haette Frau M. aus B. an der S. bestimmt auch gerne. Wenn nicht sie, dann zumindest ihr Vorgaenger Herr S. aus H. an der L., nech?! Aber das Geld dafuer geht nach Griechenland!
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| auch wenn es so aussieht - er ist nicht aus Schoki! |
Natuerlich gibt es heir auch unzaehlige Tempelanlagen vieler unterschiedlicher Religionen. Buddhismus, Konfuzianismus, Daoismus. Hier mal eine kleine Auswahl an Bilder einiger Anlagen. Mehr dann wenn ich wieder zurueck bin. Das wuerde sonst zuviel!
Jetzt mache ich mich auf, die Insel zu erkunden. Werde euch auf dem laufenden halten.
Dienstag, 25. Oktober 2011
world travelers' delights
Hello world!
I decided to share some impressions of the local food with you.
Before that I want to let you know that I had probably the best food in my life so far in the past few weeks!! I could eat everywhere. It is just awesome!
Here you go:
I decided to share some impressions of the local food with you.
Before that I want to let you know that I had probably the best food in my life so far in the past few weeks!! I could eat everywhere. It is just awesome!
Here you go:
Peruvian
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| Ceviche |
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| Cuy |
Indonesian
(balinese/javanese)
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| Bakso Ayam |
Taiwanese
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| dumplings - just love 'em!!!!!! |
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| awesome !! |
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| "stinky Tofu" - tastes much better as it sounds! |
Samstag, 22. Oktober 2011
Hong Kong
Ni Hao shije!
nach meinen kurzen Stop in BKK kam ich dann bei strahlendem Sonnenschein in Hong Kong (HK) an.
Das hostel hatte ich bereits aus BKK gebucht, so das mir dies am Flughafen erspart blieb. Rein in die U-Bahn und ab Richtung HK City. Heidewitzka Herr Kapitaen!
Und was soll ich sagen - HK ist irre! Da es schon langsam dunkel wurde, blinkte und glitzerte es ueberall wie an nem amerikanischen Weihnachtsbaum. Das ist das was der KP so mag! Grossstadt-atmosphaere!
Aus der U-Bahn Station herausgekommen, hiess es nun das Zimmer suchen.
Dies gestaltet sich dann doch etwas schwieriger als gedacht. Der KP denkt natuerlich bei Stadt noch immer an Arnsberg als Standard. Aber HK hat doch den ein oder anderen Bewohner mehr ... :-) Dementsprechend sind die Haeuser auch ETWAS groesser und vor allem hoeher.
Doch allein der Gang durch die engen Gaesschen und Strassen, entlang an den Garkuechen, den Geschaeften, den vielen Menschen - all dies machte HK schon zu einem Erlebnis.
Nach einigem Suchen kam ich dann doch in meinem Hostel an. Oder sollte ich es lieber 'Verschlag' nennen? Es war wohl das kleinste Zimmer, in welches ich bisher gezogen war. Dieses Zimmer sollte ich dann also mit 3 weiteren teilen. Nun gut, ich war ja jetzt im Zimmer drin - aber was war mit dem Gepaeck? Dafuer war nun wirklich kein Platz mehr. Es passte aber dann doch, nur Luft holen durfte man nicht ... Dies war mir aber egal, ich wollte nur noch pennen.
Am naechsten Morgen bin ich dann wieder aus- und in ein neues Hostel eingezogen. Das am Vorabend war in Kowloon, das neue auf HK Island.
Also wieder mit meinen Gepaeck ab in die U-Bahn. Naja, was soll ich sagen - es war rush hour. Und wer die rush hour in der HK U-Bahn kennt, weiss, wie sich dorthinein gequetscht und gedraengelt wird. Hauptsache rein!
Ich weiss nicht, wie vielen ich mit meinem Rucksack einen verpasst habe, aber es werden einige gewesen sein.
Insgesamt haben die HKer es immer eilig! Selbst auf der Rolltreppe oder dem Escalator (ich weiss nicht, wie diese Dinger auf deutsch heissen) stellen sich die Leute, die es gemuetlich moegen (oder besser gesagt, es nicht ganz so eilig haben), auf die rechte Seite, und die jenigen, die es eilig haben, rennen auf der linken Seite. Und wenn die U-Bahn da ist - lass krachen Jupp! Hauptsache rein!
Aber natuerlich habe ich mir auch HK angeschaut. Zuersteinmal bin ich nach Lantau Island gefahren, wo ich mir den sog. Big Buddha angeschaut habe. Dies ist eine riesige (34m hoch, 250 Tonnen schwer) bronzene Statue. Wikipedia sagt hierzu:
"Der sogenannte Tian Tan Buddha ist eine bronzene Buddha-Statue bei Ngong Ping auf Lantau Island in Hongkong. Die auch Big Buddha genannte Plastik ist die weltgrößte freistehende Buddhastatue in sitzender Haltung. Sie ist eine der fünf größten Buddha-Statuen in China und das größte buddhistische Monument in Hongkong. Es befindet sich beim Kloster Po Lin auf einer Bergspitze und soll das harmonische Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Religion symbolisieren. Als populäres touristisches Ausflugsziel zieht es jedes Jahr tausende Besucher an."
Bilder sind von mir, guckst du hier:
Als naechstes Highlight bot sich dann noch die "Avenue of Stars" an, aehnlich dem "Walk of Fame" in Hollywood, jedoch "nur" mit Groessen der chinesischen Filmindustrie. Jackie Chan war der einzige, den ich kannte.
Gleich nebenan das Museum mit einer Ausstellung ueber Astronomie und der Wechselvorstellung "Legends of Flight" ueber den u.a. A380 und Dreamliner. Sehr interessant.
Als Abschluss und DAS Highlight war dann die Fahrt mit der Seilbahn "Peak Tram" rauf zu "Victoria Peak".
Die Aussicht, die sich von der auf 379m hoch gelegenen Aussichtsplattform "Victoria Tower"ergibt, ist einmalig! Bei klarer Sicht (was nicht immer gegeben ist in HK), kann man ganz Kowloon und weite Teile Hong Kong Island sehen.
So, das solls erstmal gewesen sein.
Cheers,
KP
nach meinen kurzen Stop in BKK kam ich dann bei strahlendem Sonnenschein in Hong Kong (HK) an.
Das hostel hatte ich bereits aus BKK gebucht, so das mir dies am Flughafen erspart blieb. Rein in die U-Bahn und ab Richtung HK City. Heidewitzka Herr Kapitaen!
Und was soll ich sagen - HK ist irre! Da es schon langsam dunkel wurde, blinkte und glitzerte es ueberall wie an nem amerikanischen Weihnachtsbaum. Das ist das was der KP so mag! Grossstadt-atmosphaere!
Aus der U-Bahn Station herausgekommen, hiess es nun das Zimmer suchen.
Dies gestaltet sich dann doch etwas schwieriger als gedacht. Der KP denkt natuerlich bei Stadt noch immer an Arnsberg als Standard. Aber HK hat doch den ein oder anderen Bewohner mehr ... :-) Dementsprechend sind die Haeuser auch ETWAS groesser und vor allem hoeher.
Doch allein der Gang durch die engen Gaesschen und Strassen, entlang an den Garkuechen, den Geschaeften, den vielen Menschen - all dies machte HK schon zu einem Erlebnis.
Nach einigem Suchen kam ich dann doch in meinem Hostel an. Oder sollte ich es lieber 'Verschlag' nennen? Es war wohl das kleinste Zimmer, in welches ich bisher gezogen war. Dieses Zimmer sollte ich dann also mit 3 weiteren teilen. Nun gut, ich war ja jetzt im Zimmer drin - aber was war mit dem Gepaeck? Dafuer war nun wirklich kein Platz mehr. Es passte aber dann doch, nur Luft holen durfte man nicht ... Dies war mir aber egal, ich wollte nur noch pennen.
Am naechsten Morgen bin ich dann wieder aus- und in ein neues Hostel eingezogen. Das am Vorabend war in Kowloon, das neue auf HK Island.
Also wieder mit meinen Gepaeck ab in die U-Bahn. Naja, was soll ich sagen - es war rush hour. Und wer die rush hour in der HK U-Bahn kennt, weiss, wie sich dorthinein gequetscht und gedraengelt wird. Hauptsache rein!
Ich weiss nicht, wie vielen ich mit meinem Rucksack einen verpasst habe, aber es werden einige gewesen sein.
Insgesamt haben die HKer es immer eilig! Selbst auf der Rolltreppe oder dem Escalator (ich weiss nicht, wie diese Dinger auf deutsch heissen) stellen sich die Leute, die es gemuetlich moegen (oder besser gesagt, es nicht ganz so eilig haben), auf die rechte Seite, und die jenigen, die es eilig haben, rennen auf der linken Seite. Und wenn die U-Bahn da ist - lass krachen Jupp! Hauptsache rein!
Aber natuerlich habe ich mir auch HK angeschaut. Zuersteinmal bin ich nach Lantau Island gefahren, wo ich mir den sog. Big Buddha angeschaut habe. Dies ist eine riesige (34m hoch, 250 Tonnen schwer) bronzene Statue. Wikipedia sagt hierzu:
"Der sogenannte Tian Tan Buddha ist eine bronzene Buddha-Statue bei Ngong Ping auf Lantau Island in Hongkong. Die auch Big Buddha genannte Plastik ist die weltgrößte freistehende Buddhastatue in sitzender Haltung. Sie ist eine der fünf größten Buddha-Statuen in China und das größte buddhistische Monument in Hongkong. Es befindet sich beim Kloster Po Lin auf einer Bergspitze und soll das harmonische Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Religion symbolisieren. Als populäres touristisches Ausflugsziel zieht es jedes Jahr tausende Besucher an."
Bilder sind von mir, guckst du hier:
Als naechstes Highlight bot sich dann noch die "Avenue of Stars" an, aehnlich dem "Walk of Fame" in Hollywood, jedoch "nur" mit Groessen der chinesischen Filmindustrie. Jackie Chan war der einzige, den ich kannte.
Gleich nebenan das Museum mit einer Ausstellung ueber Astronomie und der Wechselvorstellung "Legends of Flight" ueber den u.a. A380 und Dreamliner. Sehr interessant.
Als Abschluss und DAS Highlight war dann die Fahrt mit der Seilbahn "Peak Tram" rauf zu "Victoria Peak".
Die Aussicht, die sich von der auf 379m hoch gelegenen Aussichtsplattform "Victoria Tower"ergibt, ist einmalig! Bei klarer Sicht (was nicht immer gegeben ist in HK), kann man ganz Kowloon und weite Teile Hong Kong Island sehen.
So, das solls erstmal gewesen sein.
Cheers,
KP
Bangkok
Ni Hao shìjiè!
ich bin mittlerweile in Hong Kong angekommen. Da sich die Lage in Bangkok waehrend meiner Zeit in Singapur teils doch dramatisch aenderte, habe ich mich entschieden, Bangkok fuer eine Nacht einen Besuch abzustatten, um die Lage vor Ort auszuloten. (natuerlich nicht ohne das Lied "One night in Bangkok" im Hinterkopf zu haben ...)
Nachdem ich also nachmittags in Bangkok ankam, musste ich erstmal ein Zimmer suchen. Wo machen das moderne Weltreisende? Na klar! Im Internet.
Als dies alles geklaert war, ging ich aus dem Flughafen, runter zur U-Bahn und ab in die City.
Auf dem Weg dorthin sah das noch alles gut aus, doch in BKK ausgesteigen, oeffenete sich der Himmel und es goss wie aus Kuebeln! Das Wasser stand in den Strassen, die Strassenhaendler brachten ihr Hab und Gut irgendwie ins trockene (naja, sie deckten es halt mit ihren Planen ab) und KP sass mit seinen 16 Kilo Gepaeck auf dem Ruecken und Flip-Flops an den Fuessen auf einer Ladentreppe und beobachtet das ganze.
Die Leute schauten mich an und lachten. "Weichei!" moegen sie gedacht haben, "so'n bisschen Regen!"
Nach einiger Zeit machte ich mich dann in Richtung des hostels auf den Weg.
Gut dass meine Flip-Flops ja gleichzeitig Monsunbereifung haben (extra dicke Sohle mit extra Grip! Da wird sogar Sebastian neidisch!) und ich damit durch das Wasser waten konnten.
Nachdem ich die vermeintliche Strasse auf und ab gelaufen war, und das hostel nicht aufzufinden war, schaute ich einmal kurz nach links, einmal kurz nach rechts. OK, das scheint ein Hotel zu sein - hinein!
Es regenete - nein schuettete! - uebrigens noch immer!
Nach meiner Ankunft im Zimmer (uebrigens Doppelbett!! - nen bisschen Luxus muss mal sein. Wenn wir es nicht koennen - ihr kennt das ja!) erstmal Nachrichten an, gucken, wie die Lage so ist.
Dort wurde dann berichtet, das der Flughafen wohl sicher gemacht wird, d.h. mit Sandsaecken abgedichtet. Natuerlich nur um sicher zu gehen und die Regierung hat alles unter Kontrolle. Na nee, iss klar! Das hat Griechenland auch behauptet ...
Da auch die Gebiete im Norden des Landes ueberschwemmt waren, bzw. dort wieder aufgeraeumt wurde, kam fuer mich eine Reise dorthin nicht in Frage. Ich wollte nicht als Tourist dorthinkommen, um Bilder zu machen, wo Menschen soeben entweder ihr Hab und Gut verloren haben, oder gerade dabei sind es zu verlieren. Not my thing!
Jetzt kann man natuerlich fragen - warum isser den nicht nach Vietnam, Laos oder Kambodscha ausgewichen? Klare Antwort - gleiche bzw. aehnliche Situation!
Also, watt nu?!?!
Ich habe mich dann entschieden, das Land wieder zu verlassen (man muss ja auch einen Grund haben, dorthin nochmal wiederzukommen!) und meine naechste Station Hong Kong anzufliegen.
Und den Bericht lest ihr beim naechsten Eintrag ...
ich bin mittlerweile in Hong Kong angekommen. Da sich die Lage in Bangkok waehrend meiner Zeit in Singapur teils doch dramatisch aenderte, habe ich mich entschieden, Bangkok fuer eine Nacht einen Besuch abzustatten, um die Lage vor Ort auszuloten. (natuerlich nicht ohne das Lied "One night in Bangkok" im Hinterkopf zu haben ...)
Nachdem ich also nachmittags in Bangkok ankam, musste ich erstmal ein Zimmer suchen. Wo machen das moderne Weltreisende? Na klar! Im Internet.
Als dies alles geklaert war, ging ich aus dem Flughafen, runter zur U-Bahn und ab in die City.
Auf dem Weg dorthin sah das noch alles gut aus, doch in BKK ausgesteigen, oeffenete sich der Himmel und es goss wie aus Kuebeln! Das Wasser stand in den Strassen, die Strassenhaendler brachten ihr Hab und Gut irgendwie ins trockene (naja, sie deckten es halt mit ihren Planen ab) und KP sass mit seinen 16 Kilo Gepaeck auf dem Ruecken und Flip-Flops an den Fuessen auf einer Ladentreppe und beobachtet das ganze.
Die Leute schauten mich an und lachten. "Weichei!" moegen sie gedacht haben, "so'n bisschen Regen!"
Nach einiger Zeit machte ich mich dann in Richtung des hostels auf den Weg.
Gut dass meine Flip-Flops ja gleichzeitig Monsunbereifung haben (extra dicke Sohle mit extra Grip! Da wird sogar Sebastian neidisch!) und ich damit durch das Wasser waten konnten.
Nachdem ich die vermeintliche Strasse auf und ab gelaufen war, und das hostel nicht aufzufinden war, schaute ich einmal kurz nach links, einmal kurz nach rechts. OK, das scheint ein Hotel zu sein - hinein!
Es regenete - nein schuettete! - uebrigens noch immer!
Nach meiner Ankunft im Zimmer (uebrigens Doppelbett!! - nen bisschen Luxus muss mal sein. Wenn wir es nicht koennen - ihr kennt das ja!) erstmal Nachrichten an, gucken, wie die Lage so ist.
Dort wurde dann berichtet, das der Flughafen wohl sicher gemacht wird, d.h. mit Sandsaecken abgedichtet. Natuerlich nur um sicher zu gehen und die Regierung hat alles unter Kontrolle. Na nee, iss klar! Das hat Griechenland auch behauptet ...
Da auch die Gebiete im Norden des Landes ueberschwemmt waren, bzw. dort wieder aufgeraeumt wurde, kam fuer mich eine Reise dorthin nicht in Frage. Ich wollte nicht als Tourist dorthinkommen, um Bilder zu machen, wo Menschen soeben entweder ihr Hab und Gut verloren haben, oder gerade dabei sind es zu verlieren. Not my thing!
Jetzt kann man natuerlich fragen - warum isser den nicht nach Vietnam, Laos oder Kambodscha ausgewichen? Klare Antwort - gleiche bzw. aehnliche Situation!
Also, watt nu?!?!
Ich habe mich dann entschieden, das Land wieder zu verlassen (man muss ja auch einen Grund haben, dorthin nochmal wiederzukommen!) und meine naechste Station Hong Kong anzufliegen.
Und den Bericht lest ihr beim naechsten Eintrag ...
Samstag, 15. Oktober 2011
Singapur/ Sentosa Island
Hallo Welt!
Am naechsten Tag habe ich mich mit Erik, ein Norweger, den ich im Hostel kennengelernt habe, auf den Weg nach sentosa Island gemacht.
Als ich Sentosa Island das erste mal gehoert habe dachte ich: "Oh super! Vorgelagerte Insel, weissse Straende, kristallklares Wasser. Genau das, was du jetzt brauchst!" Pustekuchen! Sentosa Island ist ein Vergnuegungspark erster Kajuete inkl. der ueblichen Imbissbuden, Parks und eben Universal Sutdio.
Da ich dort noch nie war und Erik mich gefragt hatte, ob ich mit moechte, habe ich kurzfristig meine Inseltraeume begraben und zugesagt.
Also, ab in die U-Bahn (die scheint auf den ersten Blick sehr verwirrend, aber wenn man das System einmal verstanden hat ist es ganz easy!) und rueber zur Insel.
Gott sei Dank war es den Tag relativ heiss, so dass recht wenige Leute sich dorthin verirrt haben.
Tja, was soll ich weiter erzaehlen. Wir haben den ganzen Tag dort verbracht und folgende Bilder gemacht. Guckst du hier:
Das aufregendste waren die Fahrten in den Achterbahnen. Ihr seht auf den Bildern einaml die rote Bahn und die blaue. Die blaue war der Hammer! Erst ging es nebeneinander mit der roten erst gemuetlich, dann sehr rasant eine Konstruktion hinauf, dann trennten sich beide und es ging wild durch das Labyrinth aus Stahl. Einaml ging es kopfueber hinunter durch eine Nebelwolke in Richtung Erdboden. Sicht gleich null! Very Scary!!!!
Am naechsten Tag habe ich mich mit Erik, ein Norweger, den ich im Hostel kennengelernt habe, auf den Weg nach sentosa Island gemacht.
Als ich Sentosa Island das erste mal gehoert habe dachte ich: "Oh super! Vorgelagerte Insel, weissse Straende, kristallklares Wasser. Genau das, was du jetzt brauchst!" Pustekuchen! Sentosa Island ist ein Vergnuegungspark erster Kajuete inkl. der ueblichen Imbissbuden, Parks und eben Universal Sutdio.
Da ich dort noch nie war und Erik mich gefragt hatte, ob ich mit moechte, habe ich kurzfristig meine Inseltraeume begraben und zugesagt.
Also, ab in die U-Bahn (die scheint auf den ersten Blick sehr verwirrend, aber wenn man das System einmal verstanden hat ist es ganz easy!) und rueber zur Insel.
Gott sei Dank war es den Tag relativ heiss, so dass recht wenige Leute sich dorthin verirrt haben.
Tja, was soll ich weiter erzaehlen. Wir haben den ganzen Tag dort verbracht und folgende Bilder gemacht. Guckst du hier:
Das aufregendste waren die Fahrten in den Achterbahnen. Ihr seht auf den Bildern einaml die rote Bahn und die blaue. Die blaue war der Hammer! Erst ging es nebeneinander mit der roten erst gemuetlich, dann sehr rasant eine Konstruktion hinauf, dann trennten sich beide und es ging wild durch das Labyrinth aus Stahl. Einaml ging es kopfueber hinunter durch eine Nebelwolke in Richtung Erdboden. Sicht gleich null! Very Scary!!!!
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