Samstag, 23. Juli 2011

Auckland und Christchurch

Hallo Welt!
die letzten Tage waren sehr eindrucksreich! Am Mittwoch stan der erste Tag Auckland an, den ich quasi komplett fuer das Auckland Memorial Musem gebraucht habe.
Dies ist das groesste Museum in Auckland und besteht aus drei Stockwerken unterteilt in: 1. Geschichte und Entwicklung der polynesischen Bevoelkerung 2. die Geschichte des Landes und der Maori insbesondere 3. Die Weltkriege und Neuseelands Rolle in diesen.
Nachdem ich leider eine halbe Stunde zu spaet fuer die Fuehrung angekommen war (zu Fuss durch Auckland ist eine spannende Sache!!), musste ich mich alleine durchs Museum schleichen, was aber auch keine schlechte Sache ist.
Eine Vorfuehrung der maorischen Volkstaenze, Lieder und Musikinstrumente habe ich ebenso erlebt wie viele Eindrueke der urtypischen Lebensweisen und deren Wandel.
Interessant wurde es im 3. Stockwerk. Die beiden Kriege wurden sehr detailliert und anschaulich dargestellt.
Eine Zero und Spitfire im Original sowie viele Uniformen, Orden, Waffen usw. sind ausgestellt.
Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht, das NZ ueberhaupt eine Rolle im Weltkrieg gespielt hatte.

Auckland Memorial Museum



Kiwi Bird

Abends haben mir dann Andre & Sabine (im folgenden nur noch A&S) mitgeteilt, das das Auto (im folgenden nur noch "Nette") wohl kurz davor waere, den Geist aufzugehebn. Verzweiflung! Panik! Ein besuch in der Werkstatt offenbarte dann - nichts konkretes. Es koennte der Oelfilter sein, koennte aber auch ... oder ... oder.
Was macht man in solchen Situationen? Korrekt! Essen! Und das ataten wir dann auch beim Inder.
Am naechsten Morgen dann ab in eine Werkstatt die uns der Inder im Restaurant empfohlen hatte. Kurze Zeit spaeter war dann klar - es sind die Zuendkerzen die ausgetauscht werden muessen. Seitdem laeuft Nette wieder wie'n "Doeppken" (ich hab das sauerlaender Platt doch noch nicht ganz verlernt! :-))
Donnerstag war dann nochmal Auckland dran zu erkunden, da wir ja auch Nette warten mussten.
Freitag morgen kamen wir auf unserem Parkplatz mit einem Franzosen ins Gespraech, der bereits seit einigen Monaten durch NZ reist und unter anderem auch in Christchurch war, als die Erde wackelte. Eine Freundin des Franzosen teilte ihm mit, dass bei dem Beben ein tragender Balken neben ihn heruntergefallen war. Haette sie 2 m weiter rechts gestanden, haette sie ihm diese Geschicht nicht mehr erzaehlen koennen. Er hat nur die aftershocks mitbekommen, aber er sagt das waere das schrecklichste gewesen, was er in seinem Leben erlebt habe. Ich hatte eine dicke Gaensehaut, als er mir dies schilderte. Wie schone bereits vorab etwas angedeutet, wurde die Stadt in drei Zonen aufgeteilt. Rot = total zerstoert gruen = naja, geht noch, muss aber wieder ordentlich gebaut werden und weiss = nur geringe Schaeden
Es wurde sogar ueberlegt, ob man den Ortskern nach ausserhalb verlagert, um Christchurch dort wieder neu aufzubauen.
Diese Plaene wurden fallengelassen und die Regierung uebernimmt die Kosten fuer den Aufbau der Haeuser im roten Bereich.
Den Vormittag verbrachten wir dann am Mount Eden, der etwas ausserhalb Aucklands liegt und einen herrlichen Blick auf die Stadt und dessen Ausmasse vermittelt - und ein stiller Vulkan ist. Bilder in den Krater folgen spaeter ...



Anschliessend ging es ins Schwimmbad, um stundenlang im Wasser zu tummeln und den Whirlpool zu geniessen, bevor wir uns dann auf den Weg nach Piha, ein kleines (Surfer)Staedtchen, aufmachten. Nach einer stuermischen Nacht - nein, nein - nicht das was ihr denkt!- der Wind war recht stark, wurden wir mit einem schoenen Blick auf die Bucht im Morgen belohnt.
Einige Surfer waren auch schon fuer den early surf bereit und warteten im line up auf die perfekte Welle.

Den Tag verbrachten wir wandernd in der Gegend im NP Waitakere Ranges.


In den naechsten Tagen werden wir uns dann weiter Richtung Northland bewegen mit Cape Reinga als noerdlichster Punkt.
Da ich mir jetzt doch ein Netbook gekauft habe, hoffe ich, etwas regelmaessiger und mit Bildern schreiben zu koennen.

1 Kommentar:

  1. Hey Klöppi!
    Finde Deine Geschichten aus der großen weiten Welt super spannend! Die Fotos vom Strand sehen sehr schön aus! Wünsche Dir noch viel Spaß und gutes Wetter für Deine weitere Reise!
    Liebe Grüße aus dem verregneten Deutschland, Jule (die Jule vom Pete ;-))

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